Sonnenschutz – Wie schütze ich mich vor einem Sonnenbrand?

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Die Haut ist flächenmäßig gesehen unser größtes Organ, zirka 1,5 bis 2 m², je nach Größe und Körperumfang. Seine Hauptaufgabe besteht darin, uns vor den äußeren Umwelteinflüssen und vor allem vor der UV-Strahlung zu schützen. Die Stärke der UV-Strahlung ist von mehreren Faktoren abhängig: Tageszeit, Bewölkung, Stärke der Ozonschicht, Jahreszeit und Seehöhe und anderen örtlichen Parametern.

Wie schütze ich mich vor der Sonne? Diese Frage gewinnt mit Beginn der warmen Jahreszeit, dem Frühling, an Bedeutung. Zwar sind die UV Strahlen lebenswichtig aber leider auch sehr gefährlich und zu viel Sonne schadet der Haut. Der Alterungsprozess der Haut wird durch die UV-A Strahlung, die im Gegensatz zur UV-B Strahlung auch Fensterglas durchdringt, beschleunigt und die UV-B Strahlung ist hauptsächlich verantwortlich für den Sonnenbrand. Jeder Sonnenbrand schädigt die Haut und kann bei häufigen schweren Sonnenbränden auch zu Hautkrebs führen.

Sicherlich ist die Kleidung, die den ganzen Körper bedeckt, aber auch Sonnenschirme, Kopfbedeckungen, Sonnensegel oder Strandkörbe, Schatten von Bäumen oder Gebäuden und eine Sonnenschutz-Creme der beste Schutz für die Haut vor der schädlichen UV-B Strahlung. Die Haut besitzt einen eigenen Sonnenschutz -Mechanismus, der alleine aber nicht ausreicht, um erfolgreich gegen die schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Die oberste Hautschicht verdickt sich nach intensiver und längerer Sonneneinstrahlung und reflektiert das Sonnenlicht. Wie lange man sich ungeschützt der Sonne aussetzen kann, hängt auch wesentlich vom Hauttyp ab. Je heller die Haut ist, desto weniger sollte man sich ohne entsprechenden Sonnenschutz in der Sonne aufhalten. Vorgebräunte Haut kann länger der Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, bevor ein Sonnenbrand entsteht.

Die Hautzellen werden durch die Sonnenbestrahlung zur Produktion von Melanin angeregt und bauen die Lichtschwiele auf, die einen natürlichen Schutzschild darstellt. Kleinkinder dürfen nie ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden. Da sie meistens schütteren Haarwuchs haben, ist auch unbedingt auf eine entsprechende Kopfbedeckung zu achten. Das gilt aber auch für Erwachsene, die insbesondere in der prallen Mittagssonne unbedingt eine Kopfbedeckung tragen sollten. Aber auch bei bedecktem Himmel ist auf Hautschutz zu achten, denn bis zu 50 Prozent der schädlichen UV-Strahlung durchdringen die Wolkenschicht.

Was ist der richtige Sonnenschutz? Der Lichtschutzfaktor, die Hautverträglichkeit und die Wasserfestigkeit sind dabei entscheidend. Die Haut ist ab Lichtschutzfaktor 15 gut geschützt. Ungeschützte Haut rötet sich in der Regel nach zirka 20 Minuten. Eine qualitativ gute Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 15 schützt die Haut zirka 5 Stunden bevor eine Rötung der Haut eintritt. Sonnenschutz-Cremes werden entweder auf chemischer oder mineralischer Basis hergestellt. Die chemischen Filter dringen in die Haut ein und wandeln dadurch die schädlichen Strahlen in Wärmestrahlung um. Die mineralischen Sonnencremes dagegen reflektieren die Sonneneinstrahlung auf der Hautoberfläche.

Sonnenstrahlen sind wichtig für unsere Gesundheit und ein Sonnenbad ist gut für die Stimmung und das Allgemeinbefinden. Aber nur, wenn man die oben angeführten Ratschläge befolgt. Zu viele schädliche Sonnenstrahlen schwächen dagegen den Körper, lassen die Haut schneller altern und bewirken genau das Gegenteil.

Und wenn mal kein Sonnenschutz verfügbar ist, sollte die australische Sonnenschutzformel gelten: From ten to three under a tree !

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